Too Much Love Will Kill You
Gesucht Jaco De Beers • 41 Jahre • Ex-Adoptivvater • Knieselzüchter

Nie in seinem Leben hätte Jaco gedacht, dass er irgendwann mal Kapstadt verlassen würde, wenn es nicht für Urlaub oder eine Adoption eines seiner Knieselkitten wäre. Allerdings hatte er während seiner Schulzeit nie geglaubt, dass er mal Kinder haben würde. Immerhin wusste er schon immer, dass er schwul ist. Dann hatte er eine Schottin kennengelernt, die bereits schwanger war. Für ihn war es eine Freundschaft zwischen Nachbarn. Und sie nutzte es aus, um sich bei ihm immer wieder auszuheulen, bis er anbot, das Baby zu adoptieren, um es vor dem angeblich aggressiven leiblichen Vater beschützen zu können. Als eine Art Joker, warum es in Kapstadt bleiben sollte. Aber nach der Geburt des Babys, verschwand die Schottin. Offensichtlich war er ausgetrickst worden. Sie hatte nur eine bessere Methode gefunden, als es irgendwo auszusetzen, wo es gefunden wurde. Aber Zeit zum drüber ärgern oder die Schottin zu suchen, hatte er nicht. Er hatte jetzt den Jungen, um den er sich kümmern musste. Und vielleicht war auch etwas dran, dass der bei ihm sicherer war. Und er konnte nicht leugnen, dass er schnell einen Narren an dem Kleinen gefressen hatte. Für ihn war Mattys sein eigener Sohn und auch so ziemlich seine einzige Familie, abgesehen von Jacos bestem Freund, der passenderweise in dem Bereich des Ministeriums zuständig war, der die Kniesellizenzen ausstellte. Seine eigene Familie waren Muggel gewesen, die ihn vor die Tür setzten, sobald es möglich war. Vermutlich war er deswegen so angetan von dem Kleinen, weil er selbst wusste, wie es war, wenn man verlassen wurde. Es hat Jaco das Herz gebrochen, als dann die leiblichen Eltern auftauchten und ihm Mattys wegnahmen. Er hatte zwar dagegen gekämpft, aber er hatte es schon befürchtet. Deswegen hatte er während dessen auch schon Anträge bei den britischen Behörden gestellt, um mit seiner Knieselzucht umzusiedeln. Egal wo, Hauptsache, in der Nähe von Mattys. Also vielleicht Hogsmeade, vielleicht in der Hexagon, wo der leibliche Vater und die leibliche Mutter arbeiten.
AVATARVORSCHLAG: Gustaf Skarsgard? (Bild ist KI-generiert)
Wer sucht? Matthew "Mattys" Fyneux • 14 Jahre • 5. Jahrgang

Etwa zwei Monate hat Jaco Mattys nun schon nicht mehr gesehen. Der würde sich vermutlich wundern, wie sich der Jugendliche geändert hat. Wobei, einen kleinen Ansatz hat er ja. Immerhin hat Jaco einen Brief bekommen, in Mattys' Handschrift, wo er sich scheinbar einiges von der Seele geredet hatte. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr und alle Briefe an Mattys blieben unbeantwortet. Wenn er nur wüsste, dass die leibliche Mutter den Kontakt unterbrochen und auch den Brief geschrieben hat, mit einer verzauberten Feder, die Matt's Handschrift imitieren und alles übersetzt hatte, damit man es nicht vermutete. Mattys weiß von dem Brief und fürchtet, dass Jaco nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Es ist auch nicht gerade leicht, sich einzugewöhnen. Er muss jetzt mit einem Zauberstab umgehen. Und abgesehen von seiner leiblichen Mutter, die ihn eher durch Einschüchterung in seinen Platz in der Familie zwängen will, gibt es da noch Halbgeschwister, die ihm das Leben schwer machen, weil er ein Affärenkind ist. Sein leiblicher Vater ist auch viel zu optimistisch und gleichzeitig streng. Auch seine beiden Schwestern, die gerade erst dieses Schuljahr nach Hogwarts gekommen sind, sind es noch nicht gewohnt, die Aufmerksamkeit ihres Vaters zu teilen. Kurz um, er ist einfach nur fertig und versucht allem etwas aus dem Weg zu gehen. Als Animagus, wie es einige Jugendliche der Uagadou Schule sind, funktioniert das bisher auch gut. Und wenn er nicht komplett alleine sein will, dann hat er noch Kopje, seinen Knieselkater. Ansonsten ist er ziemlich einsam und überfordert. Er wäre eben viel lieber wieder Zuhause in Kapstadt oder Uagadou. Jedenfalls nicht hier. Vermutlich wird das aber nie wieder so sein. Zumindest nicht in den nächsten drei Jahren. Aber vielleicht findet man sich ja auch hier wieder und kann wenigstens inoffiziell eine Familie sein, auch wenn eher im Geheimen.
(Bild ist KI generiert)
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