Schüler - Hufflepuff | Animagus 5. Jahrgang |
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Gesucht Harmony Fyneux • ca. 45 Jahre • Mutter • Apothekerin

Mit ihr fing dieses ganze Dilemma an. Das weiß Harmony auch. Gefühlt hat sie viel zu früh geheiratet, nämlich direkt nach Hogwarts, so wie ihre Eltern es wollten und so wie es ihre Familie schon seit Generationen machten. Wenigstens musste sie nicht sofort Kinder bekommen, weil ihr erster Ehemann, Leander Rutherford, erstmal seine Ausbildung beenden und etwas Kapital angesammelt haben wollte. So konnte sie sich auch einen eigenen Beruf suchen. Kräuter hatten sie immer interessiert, also wurde sie Apothekerin. Es war schön und sie liebte auch ihren Mann, aber irgendwie war es auch etwas einsam. Leander war zu häufig zu lange weg. Als der erste Sohn kam, hatten sie bereits ein Haus mit Zimmern für viele Kinder, denn er wollte viele Kinder und ihre Eltern wollten viele Enkelkinder. Aber zu dem Zeitpunkt war Harmony schon in Versuchung geführt worden. Es war einfach aufregend, mit ihren Freundinnen auszugehen und von all den Männern Aufmerksamkeit zu bekommen. Da sie dafür immer in die Muggelwelt ging, dachte sie nicht, dass es sie jemals in den Hintern beißen würde. Beim zweiten Kind hatte sie jedoch schon etwas Angst. Denn der hatte richtige Locken. Aber Leander meinte, dass er seinem Cousin ähnlich sehen würde. Also vielleicht doch der Sohn ihres Mannes? Bei Kind Nummer drei war jedoch klar, dass es nicht von ihrem Mann war. Der war nämlich gerade nicht da gewesen, als es passierte. Als der wiederkam, war Harmony dann nach Südafrika gegangen, weil sie ein Forschungsangebot hatte und sie hoffte, dass ihr was einfallen würde, wenn sie da unten war. Sie fand da unten einen Freund, dem sie eine Geschichte auftischte, damit er das Kind adoptierte. Kaum war das getan, ging sie wieder nach Hause, verdrängte einfach, dass Sohn Nummer drei irgenwo in Kapstadt war. Und irgendwie hatte sie gehofft, dass sie einfach wieder in ihr Leben fand. Für eine Weile ging sie auch mit ihren Freundinnen nicht aus. Aber die Ehe bröselte doch entgültig. Selbst ein weiteres Kind (was hundertprozentig ihrem Mann gehörte) konnte nicht helfen. Also ließen sie sich scheiden, als die Tochter kaum auf der Welt war. Aber so richtig alleine bleiben konnte Harmony auch nicht. Und dann traf sie jemanden wieder und sie verknallte sich wieder: Jean-Paul Fyneux, der Vater von Mattys. Man kam zusammen, anfangs nur für etwas Spaß, aber Harmony wurde tatsächlich nach einer Weile wieder schwanger und irgendwie waren sie dann an einem Punkt, wo sie sich nur fragten, worauf noch warten? Also heirateten sie und hatten kurz darauf zwei Töchter, Zwillinge. Leider bekam Harmony Drachenpocken und man sagte ihnen, dass sie keine weiteren Kinder bekommen sollte nach der Behandlung. Sie merkte, dass ihr neuer Mann deswegen etwas geknickt war. Man stritt eine Weile, weil er es nicht versuchen wollte, aber Harmony wusste, dass er noch einen Sohn haben wollte. Erst vor kurzem hat sie dann doch das schlechte Gewissen eingeholt und sie erzählte ihn von Mattys. Nun, wie sie es schon als Kind gerne gemacht hatte, versucht sie einfach alles unter den Teppich zu kehren. Deswegen hat sie den Kontakt zu dem Mann aus Kapstadt abgebrochen, zwischen ihm und Mattys. Deswegen versucht sie alles, um vergessen zu machen, dass Mattys bisher nicht bei ihr gelebt hat. Es funktioniert nicht so gut und sie weiß, dass sie ungerecht zu Mattys ist und vermutlich auch ein bisschen aggressiv ihm gegenüber. Nur weiß sie selbst nicht, was sie tun soll.
AVATARVORSCHLAG: Sarah Paulson? (Bild wurde KI generiert)
Jean-Paul Fyneux • 40 Jahre • Vater • Magischer Juwelier

Eigentlich stammt Jean-Paul aus dem magischen Viertel in Paris. Seine Familie hat dort ein Juweliergeschäft, dass schon seit Generationen von ihnen geführt wird. Nach Beauxbatons stieg er deswegen auch direkt in das Geschäft ein. Mit ca. 24 war er tatsächlich aus beruflichen Gründen für eine Weile in der UK und traf da Harmony bei einer seiner Eskapaden. Und er hatte auch geglaubt, dass er vorsichtig genug gewesen war. Für eine lange Zeit wusste er nichts von Mattys und hatte auch keine Idee, dass Harmony verheiratet gewesen war. Sie hatte er auch eigentlich schon vergessen, als er wieder in Paris war. Aber das lag weniger an ihm, als an seiner Familie. Denn die hatten ihn noch nie besonders gut behandelt, aber hey, das war seine Familie, wo sollte er schon hin? Und sie ignorierten ihn ja nicht immer. Sie waren durchaus sehr gut zu ihm. Nur manchmal vergaßen sie ihn einfach. Manchmal waren für sie seine Geschwister wichtiger und sie waren auch immer sehr gut darin, ihn zu manipulieren und ihm ein schlechtes Gewissen einzureden. Immerhin war er doch der Älteste. Er sollte doch verstehen, dass seine Geschwister etwas mehr Aufmerksamkeit benötigen würden. Seine Schwester war sich noch dabei selbst zu finden, sein Bruder hatte auch immer ein Problem. Sei es die Noten oder die Frauen oder weil er sein Geld mal wieder verzockte oder er war über das Ohr gehauen worden. Es brauchte deswegen auch etwas, bis er sich von ihnen lossagte und den Kontakt abbrach. Auslöser war, dass seine Geschwister plötzlich mehr Gehalt bekamen. Sie standen plötzlich über ihm und er wurde nur noch wie ein normaler Angestellter behandelt. Sämtliche unliebsamen Arbeiten wurde auf ihn abgewälzt. Sie strichen seine Lorbeeren ein und am Ende saß er eigentlich nur hinten und überwachte das Inventar. Dann sagten auch seine Eltern, dass sie in Spanien und in der Schweiz einen Laden eröffnen wollten. Die Besitzer? Natürlich seine Geschwister. Der Laden in Paris? Noch immer unter der Führung der Eltern und später sollte jeder ein Drittel davon bekommen. Also fassen wir zusammen: Die Geschwister jeweils 1 1/3, er nur 1/3. Er war es leid, packte seine Sachen, nahm seine Ersparnisse und ging in die Hexagongasse in Schottland. Für die Winkelgasse hatte er nicht genug. Und da traf er dann wieder auf Harmony. Für ihn begann eine schnelle Romanze und fiel schnell für sie. Er brauchte nur so lange, um ihr einen Antrag zu machen, weil er tatsächlich an einem Set arbeitete, also nicht nur einen Ring, sondern auch Kette und Ohrringe. Als sie schwanger mit den Zwillingen wurde, war es auch immer noch nicht fertig, aber es konnte nicht mehr warten. Zu gerne hätte er auch noch mehr Kinder bekommen, besonders einen Sohn hatte er sich schon immer gewünscht. Aber dann bekam Harmony Drachenpocken und Heiler sagten ihnen, dass sie besser keine Kinder mehr bekommen sollte. Sie hatten damals viel gestritten. Und vor kurzem hätte er auch fast darüber nachgedacht, sich wieder scheiden zu lassen, auch wenn er Harmony und seine beiden Mädels wirklich liebt. Aber die Bombe, dass er einen Sohn in Kapstadt hat, hatte er erstmal verdauen müssen. Dann war sie mit den ganzen Geschichten gekommen, warum der Jugendliche da unten war und nicht bei ihnen. Was jetzt wahr war oder nicht, war ihm egal. Er wollte ihn einfach bei sich haben. Und wenn auch nur eine geringe Chance bestand, dass der Mann seinen Sohn nicht richtig behandelte, war es erst recht wichtig, alles schnell zu machen. Und irgendwas muss ja wohl vorgefallen sein, denn am Ende schafften sie es doch, den Jugendlichen zu sich zu holen. Jean-Paul versucht es etwas langsam anzugehen, aber innerlich könnte er hüpfen vor Freude. Er hat einen Sohn! Hoffentlich lebt er sich auch gut ein.
AVATARVORSCHLAG: Tom Ellis? (Bild ist KI generiert)
Leander Rutherford • 44 Jahre • "Stiefvater" • Auror

Eigentlich hatte Leander gedacht, er hätte alles richtig gemacht. Aber vermutlich hatte er sich zu sehr von seiner Mutter beeinflussen lassen, die ihn schon während der Schulzeit mit Harmony verkuppelte und einredete, dass er auch früh heiraten musste, so wie sie. Außerdem wollte sie Enkelkinder, bevor sie zu alt dafür war. Und damals hatte Leander Harmony auch wirklich geliebt und geglaubt, er würde das richtige tun. Nur machte die Idee von Sex ihn auch etwas nervös und er wollte auch erstmal in seinem Beruf Fuß gefasst haben, also wartete man. Es war vernünftig. Heute war das wohl eigentlich für ihn das erste Anzeichen, dass er Harmony zwar liebte, aber nicht auf die Weise. Dass er seine Kinder liebte, war aber klar, genauso, dass er sie und seine Frau immer unterstützen würde. Daher war es für ihn auch vollkommen in Ordnung, dass sie für ihren Job für eine Weile nach Südafrika ging. Er hatte dafür gesorgt, dass er mehr Büroarbeiten machen konnte, und er hatte die Hilfe von seinen Eltern und Schwiegereltern. Seine Frau kam nur etwas verändert zurück und man hatte sich einfach auseinander gelebt. Da konnte die gemeinsame Tochter auch nichts dran ändern. Und, wenn Leander wirklich ehrlich mit sich ist, lag das nicht nur daran, dass man beim zweiten Sohnemann nun sehen konnte, dass er nicht zu Leander gehörte, sondern auch daran, dass er festgestellt hatte, dass Männer interessanter waren, als Frauen. Nein, er war seiner nun Exfrau nicht fremdgegangen. Aber er hatte bemerkt, dass es da einen Mann gab, in dessen Nähe er mehr als einmal rot geworden war. Er war ein wenig verknallt. So viel ergab plötzlich Sinn, weswegen er am Ende auch Harmony nicht so viele Vorwürfe. Er konnte ihr eben nicht geben, was sie brauchte. Und über verletzte Gefühle mussten sie für ihre Kinder einfach hinwegkommen. Inzwischen weiß er auch von Mattys und ist etwas sauer. Er hätte nie ein Kind ausgesetzt. Er hätte es geliebt, wenn seine Frau nur ehrlich mit ihm gewesen wäre. Naja, jetzt versucht er eben seine drei Kinder darauf vorzubereiten, dass es Mattys gibt. Zumindest hat er es während der Weihnachtsferien versucht, weil er zuvor auch noch nichts davon wusste. Diese Ferien waren die drei auch bei ihm gewesen, wie so häufig. Die drei Erwachsenen hatten ausgemacht, dass die Kinder sich selbst aussuchen konnten, bei wem sie während der Ferien waren, solange sie dann dem anderen Elternteil regelmäßig schrieben. Und häufig sind sie bei Leander. Zumindest hat sich das über die Zeit seit der Scheidung so ergeben. Vermutlich, weil sie verstanden, dass Mutti nicht ganz so treu zu Leander gestanden hatte, wie sie es scheinbar zu ihrem jetzigen Mann tut. Natürlich hat Leander seine Kinder gerne bei sich. Manchmal macht er sich nur eben etwas zu große Sorgen, gerade wegen seines Jobs. Oder, dass die Kinder ihre Mutter hassen könnten. Er versucht daher auch immer über die schönen Seiten der Frau zu reden und auch von den Sachen zu erzählen, die er während der Ehe falsch gemacht hat. Geoutet hat er sich ihnen gegenüber aber noch nicht. Bisher muss er selbst noch damit klar kommen, auch wenn er es schon seit 10 Jahren weiß. Aber bisher hatte er nie einen Grund gesehen, warum er sich mehr damit auseinander setzen sollte. Sein Crush war immerhin verheiratet gewesen und die Gefühle hatten sich auch nach einer Weile wieder gelegt, als er merkte, was für beschissene Ansichten der über die Welt und gerade Muggelgeborene hatte. Aber allmählich fühlt er sich doch etwas einsam und würde sich gerne einen neuen Partner suchen. Jetzt muss er nur noch den Mut aufbringen, mit seinen Kindern darüber zu reden.
AVATARVORSCHLAG: Kristofer Hivju? (Bild ist KI generiert)
Samuel Rutherford • 17 Jahre • Halbbruder • 7. Jahrgang

Wenn jemand wütend war, als herauskam, dass Harmony ihrem ersten Mann fremd gegangen war, dann war das Samuel. Der Jugendliche hatte früher immer die Ehe seiner Eltern bewundert. Wenn er groß war, wollte er auch so eine Ehe führen. Aber das waren alles nur Lügen gewesen. Aber am meisten ist er vermutlich auf seine Mutter wütend. Einfach so ein Kind aussetzen, um weiter ihre Lügen leben zu können. Das heißt jetzt aber nicht, dass er Mattys gleich mit offenen Armen empfängt. Seine Loyalität liegt immerhin bei seinem Vater. Leander ist eben einfach sein Idol. Das war der Mann schon immer. Um ehrlich zu sein kommte er auch sehr nach seinem Vater. Er ist einer der besten seines Jahrgangs in VgdDK und im Duell ein gefürchteter Gegner, zumindest unter seinen Mitschülern. Er ist auch ein gute großer Bruder. Oder zumindest sieht er sich selbst so. Aber ein bisschen muss er schon zugeben, dass er seiner Schwester näher ist, als dem Bruder, der nur ein Jahr unter ihm ist. Vielleicht hat es ein wenig damit zu tun, dass Lysander sich etwas zurückgezogen hat. Vielleicht auch ein wenig damit, dass man inzwischen sehen kann, dass er ein Kuckuckskind ist. Aber zum größten Teil liegt es auch daran, dass sie seit ein paar Jahren immer mal wieder mit den Köpfen aneinander geraten. Samuel hat ein wenig das Gefühl, dass Lysander ihren Vater ignoriert. Nur, weil jetzt sehr sicher ist, dass der Mann nicht sein Vater ist, muss der sich doch nicht gleich so aufführen. Der Vater hat ihnen doch gesagt, dass es für ihn nichts ändert. Er hat sie alle großgezogen und somit sind sie alle seine Kinder. Und, wenn Lysander das nicht mehr glaubt, warum kommt er noch immer zu ihren Vater nach Hause? Ach ja, stimmt, tut er auch nicht mehr so viel. So hitzköpfig und stur Samuel nun mal ist, hat er deswegen vermutlich schon ein bisschen überreagiert. Immerhin redet er in Hogwarts auch regelmäßig mit seinen elfjährigen Halbschwestern. Aber er ist ihnen nicht ganz so nah, wie Lysander es scheint. Irgendwo ist er vermutlich ein wenig eifersüchtig auf die zwei, weil deren Eltern zusammen sind und Harmony scheinbar inzwischen deutlich loyaler ist. Er vermisst halt das perfekte Bild seiner Mutter, dass er noch als Kleinkind von ihr hatte. Und Mattys ist noch ein weiterer Stein, der da reingekracht ist und weitere Sprünge darin verursacht hat. Vermutlich ist er deswegen auch eher abweisend dem Jugendlichen gegenüber. Aber ob das so bleibt, steht noch offen. Denn eigentlich ist er doch eher offen dafür, neue Bekanntschaften zu schließen und spielt sich gerne mal als Beschützer auf, auch wenn die Beschützten nicht immer aus seinem Haus stammen. Also liegt es vermutlich im Großen und Ganzen dabei, wie sich Mattys so verhält, bevor Samuel ein endgütliges Urteil fällt.
AVATARVORSCHLAG: Kit Connor? (Bild ist KI generiert)
Lysander Rutherford • 16 Jahre • Halbbruder • 6. Jahrgang

Irgendwie wusste Lysander schon immer, dass er nicht ganz so in die Familie reinpasste. Immerhin hatte er mit fünf bereits seine dunklen Locken und sie wurden mit der Zeit noch dunkler. Er hat auch früh angefangen, zu lesen. Ihm war eben langweilig und so hat er sich einfach immer mit zu Samuel gesetzt, wenn der gelernt hatte. Als sie für Samuel dann die ersten Schulsachen kauften, hatten sie für Lysander auch ein paar Bücher kaufen müssen, damit der die Schulbücher in Ruhe lies, bevor eines noch versteckt wurde, weil Lysander es so interessant fand. Lesen war für ihn eben auch immer eine Ablenkung von allem. Er kann sich zwar kaum daran erinnern, wie es war, mit seiner Mutter zusammenzuleben, aber das hieß ja nicht, dass es ihn nicht störte, sich zwischen zwei Haushalten entscheiden zu müssen. In Hogwarts war er dann auch ein wenig ein Außenseiter. Er kam nicht ins gleiche Haus, wie Samuel. Und seine Zimmergenossen erzählten direkt von ihren fröhlich verheirateten Eltern. Vermutlich zog er sich daher schon im ersten Jahr immer mehr in die Bibliothek zurück. Irgendwann fand er dort tatsächlich mal ein Muggelbuch über Genetik, was er sehr interessant fand. Da war etwas über Mendel und seine Erbsen. Das war allerdings für ihn der erste Schritt, zu begreifen, dass er nicht ganz in die Familie passte. Sein Vater hatte rotes Haar, seine Mutter war blond. Sein Bruder hatte rotblondes Haar, genauso seine Schwester. Schwarze Haare wiederum hatten seine Hlabschwestern. Er selbst hat eher dunkelbraune Haare. So ganz passte das nicht, auch nicht, mit seinen starken Locken. Naja, okay, Paps hat auch welche, aber nicht so starke. Nur in seinem Bart. Sein Vater musste das inzwischen auch gesehen haben, genauso Samuel und die jüngere Schwester, aber im Grunde war es Lysander selbst, der sich isolierte. Das weiß er selbst, aber er fühlte sich einfach nicht so, als würde er dazugehören. Er kann das Gefühl einfach nicht beschreiben. Seine Mutter hat er aber nie zur Rede gestellt, auch nicht, als man ihnen alles ein wenig besser erklärte, als das "Wir haben uns einfach auseinander gelebt", womit sie während der Scheidung um die Ecke kamen. Aber das wurde durch Matt's Auftauchen bestätigt. Harmony ist fremdgegangen, vermutlich häufiger. So ist er selbst vermutlich entstanden. Anders, als Mattys, wird er aber vermutlich nie seinen leiblichen Vater kennenlernen. Und in Lysanders Augen verhält sich der Jugendliche alles andere als richtig. Der sollte sich doch freuen! Er hat seine leiblichen Eltern gefunden und hat somit seinen Platz in dieser Welt gefunden. Vermutlich ist er deswegen auch derjenige aus der Familie, der besonders abweisend gegenüber Mattys ist. Nein, er wünscht sich nicht, von seinem leiblichen Vater abgeholt zu werden, wie es bei Mattys der Fall war, aber die Möglichkeit, seinen leiblichen Vater kennenlernen, wäre schon ein Traum. Bis er eine Idee hat, wie er das schafft, lässt er seinen Frust ein wenig an Mattys aus. Soll der doch nach Afrika zurück, wenn es ihn stört.
AVATARVORSCHLAG: Wyatt Oleff? (Bild ist KI generiert)
Wer sucht? Matthew "Mattys" Fyneux • 14 Jahre • 5. Jahrgang

Tja, Mattys hat jedenfalls für einige Furore gesorgt, als er auftauchte. Und das noch nicht mal gewollt. Er war eigentlich vollkommen zufrieden da, wo er war. Er wusste schon immer, dass er adoptiert worden war und dass seine leibliche Mutter einfach abgehauen war. Er war mit seiner kleinen Familie vollkommen zufrieden. Er versteht also wirklich nicht, warum man ihn da hat wegholen müssen. Seit Weihnachten ist er hier. Wenigstens das hätten sie ihn noch mit seinem Pappa feiern lassen können. Kein Wunder also, dass er versucht, allen aus dem Weg zu gehen, besonders in Hogwarts. Noch dazu kommt, dass besonders Harmony streng mit ihm ist. Sie mag es nicht, wenn er sich mit Mattys vorstellt oder in einer anderen Sprache spricht. Sie ist nicht besonders glücklich darüber, dass er seinen Knieselkater Kopje mitgebracht hat. Und sie ist der Grund, warum er keinen Kontakt zu seinem Pappa mehr hat. Denn sie hat ihm einen ziemlichen Hassbrief geschrieben und dabei seine Handschrift imitiert. Er weiß es, weil sie ihm den Brief gezeigt hat. Kein Wunder also, dass er erstrecht depressiv ist und alle meidet. Bis vor kurzem war er eben noch ein Schüler von Uagadou mit einem liebevollen Adoptivvater und nun soll er zum Erben von einem Mann erzogen werden, denn er nie gesehen hat, aber dessen Blut er teilt. Und er hat noch nicht mal jemanden, mit dem er über alles reden könnte, nur eben seinen Kniesel, der ihn zwar wissend und mitfühlend ansehen, aber ihm keine Ratschläge geben kann. Aber wenigstens kann er sich immer mal wieder davon schleichen. Er hat wenigstens noch den Animaguglehrgang in Uagadou abschließen können und ist nun selbst einer. Also ist es auch nicht ungewöhnlich, ihn irgendwo als Kniesel ein Nickerchen machen zu sehen. Nur hat er niemandem bisher erzählt, dass er ein Animagus ist, weswegen er zum Glück noch seine Ruhe hat. Aber, wie lange das noch geht, wird sich wohl noch zeigen. Es ist eben nur eine Frage der Zeit, bis jemand dahinter kommt. Aber vielleicht lebt er sich doch noch ein. Wer weiß. So wirklich verzeihen wird er den Erwachsenen aber vermutlich nicht. Den Rest zeigt dann wohl einfach die Zeit.
(Bild ist KI generiert)
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