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Geister
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Geister

Geist ist ein Sammelbegriff für eine ganze Gruppe magischer Wesen und Echos. Es gibt Geister, die einer menschlichen Seele entspringen, aber das trifft längst nicht auf alle Wesen dieser Kategorie zu. Der Zauberer Jack Griffiths (1897-1989) hat sein Leben der Erforschung paranormaler Phänomene gewidmet und Geister in seinem Werk "Geistreiche Erkenntnisse" kategorisiert und beschrieben.


Geister menschlichen Ursprungs

Ausschnitte aus "Geistreiche Erkenntnisse" von Jack Griffiths:
Bote
Entstehung Boten sind ein Phänomen, welches eng mit dem unerforschten Gebiet des Sterbens und dem Verbleib der Seele nach dem Tod zusammenzuhängen scheint. Ein Bote ist die geisterhafte Manifestation einer Seele, die unmittelbar nach dem Tod auftauchen kann, nur um die Form als Geist wenige Augenblicke später wieder zu verlieren. In fast allen beobachteten Fällen, nutzten die Boten diese Augenblicke, um Worte des Trostes an jene zu richten, die ihren Sterbeprozess begleitet haben und ihnen nahestanden.

Die Boten scheinen damit einen verlangsamten Übergang zwischen Leben und Tod darzustellen und sind möglicherweise ein wichtiger Anhaltspunkt, um dem Geheimnis des Todes auf die Schliche zu kommen.
Aussehen Das Erscheinungsbild eines Boten entspricht dem verstorbenen Menschen. Dabei trägt die Erscheinung des Geistes keine Verletzungen oder Wunden an sich, auch wenn der Körper dies im Moment des Todes tat.
Gefahrenpotenzial Diese Exemplare sind nicht in der Lage körperlich mit der Welt zu interagieren und sind somit keine Gefahr. Meinen Beobachtungen zufolge liegt Agressivität aber ohnehin nicht in ihrer Natur.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Abwehr ist aufgrund der kurzen Existenzdauer und der friedlichen Absichten nicht notwendig.
Bannung Boten sind nicht an die Welt der Lebenden gebunden und verlassen diese nach wenigen Augenblicken selbstständig.

Klagegeist
Entstehung Dieser Punkt ist nicht vollständig geklärt. Unbestritten ist der Ursprung von Klagegeistern in menschlichen Seelen. Alle weiteren Forschungen deuten darauf hin, dass die gestaltlosen Geister, die lediglich aus einer Stimme bestehen, aus einer versterbenden Seele erwachsen, der Unrecht widerfahren ist und die dieses Unrecht nicht mit ins Grab nehmen möchte. Ich vermute, dass den Betroffenen zu Lebzeiten nie gehör geschenkt wurde oder sie keine Möglichkeit hatten sich mitzuteilen.

Ich konnte zudem eine Anhäufung von Klagegeistern an Orten feststellen, an denen vielen Menschen Unrecht widerfahren ist. Eine solche Anhäufung äußert sich in vielen oft gleichzeitig flüsternden Stimmen.
Aussehen Dieser Aspekt ist schnell abgehandelt, denn Klagegeister sind nicht mehr als eine Stimme. Sie nutzen keine Form der Manifestation.
Gefahrenpotenzial Klagegeister fügen Lebewesen keinen körperlichen Schaden zu und sind grundsätzlich als ungefährlich einzuordnen. Mir kamen jedoch Berichte über arme Seelen zu Ohren, die durch das Flüstern eines Klagegeistes in den Wahnsinn getrieben wurden, weil sie überzeugt waren, der Ursprung der Stimmen läge in ihren Köpfen.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Hier bieten sich vermutlich gute Ohrenschützer an.
Bannung Klagegeister haben das Bestreben eine Botschaft weiterzugeben und in vielen Fällen genügt es, wenn sie realisieren, dass sie nicht nur gehört, sondern verstanden wurden. Sie müssen das Gefühl haben, dass das durchlebte Unrecht nicht länger ungehört bleibt. In wenigen Fällen habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Botschaft nicht nur wahrgenommen, sondern mit der richtigen Reaktion bedacht werden musste. Hier gilt es, wie so häufig, die Bedürfnisse der geplagten Seele zu erforschen.

Es kommt zudem nicht selten vor, dass Klagegeister in Rätseln sprechen oder nur einzelne Worte flüstern. Es bedarf also eines gewissen Einsatzes, die Botschaft eines solchen Geistes zu entschlüsseln und ihn somit zu bannen.

Krisengeist
Entstehung Krisengeister, auch Todesgeister genannt, entstehen nach aktuellem Forschungsstand dann, wenn nahestehenden Personen ein schweres Schicksal droht. Sie zeigen sich vor allem in Zeiten großer Unsicherheit, wenn das Leben eines Menschen an einem entscheidenden Wendepunkt steht und die Möglichkeit seines Todes droht.
Im Gegensatz zu anderen Geistern scheinen Krisengeister nicht an Orte oder Überreste gebunden zu sein, sondern an Beziehungen. Ihre Erscheinung richtet sich fast ausschließlich an Personen, die eine starke emotionale oder familiäre Bindung zum Betroffenen besitzen.
Aussehen Bisherige Berichte erzählen von Krisengeistern, die sich meist flüchtig, als Schatten, flackernden Lichtern oder verzerrten Geräuschen zeigen, ohne direkt zu handeln. Ihre Erscheinung signalisiert ein drohendes Schicksal, oft ohne Worte oder klare Gestalt.
Gefahr Krisengeister erscheinen Verwandten oder Bekannten nicht aus böser Absicht, sondern weil sie mit drohenden Schicksalen verbunden sind. Von ihnen selbst geht keine direkte Gefahr aus, sie sollten vielmehr als Warnsignal verstanden werden.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Wird versucht, einen Krisengeist durch Rituale zurückzudrängen, verschwindet dadurch nicht das drohende Ereignis. Der Geist ist ein Symptom der Krise, niemals ihr Ursprung. Meine Aufzeichnungen zeigen, dass aggressive Vertreibungsversuche die Manifestation des Geistes häufig sogar verstärken.
Bannung Deutlich wirksamer als ein Abwehrversuch ist es, die Botschaft des Krisengeistes bewusst anzunehmen und aktiv zu handeln: Warnungen ernst zu nehmen, Handlungen zu überdenken und Entscheidungen kritisch zu hinterfragen. In mehreren dokumentierten Fällen löste sich der Geist vorzeitig auf, sobald das drohende Schicksal eine neue Richtung nahm – spätestens jedoch, wenn der Tod eingetreten war.

Rachegeist
Entstehung Rachegeister sind genaugenommen Schicksalsgeister. Sie zeigen aber eine derart abweichende Prägung, dass ich ihnen einen eigenen Abschnitt widmen möchte. Wie der Namensgebung zu entnehmen ist, besteht die Aufgabe, die diese Exemplare an die Welt der Lebenden bindet, darin, dass sie Rachegelüste in sich tragen. Es ist allgemeinhin bekannt, dass Rache einen lebendigen Verstand zu vergiften vermag. Die vollen Auswirkungen einer rachsüchtigen Seele manifestieren sich aber erst nach dem Tod in Form eines Rachegeistes.
Aussehen Wie Schicksalsgeister übernehmen auch ihr dunkles Pendant das Äußere des verstorbenen Menschen (siehe Schicksalsgeist). Doch Rachegelüste können eine Seele verderben und so haftet einem Rachegeist nicht selten etwas Finsteres und Verdorbenes an. Solche Veränderungen können von tiefen Augenringen über unnatürliche Körperhaltungen bis hin zu bestialischen Verformungen von Gesicht und Körper gehen.
Gefahrenpotenzial Das einzige Ziel eines Rachegeistes ist – es liegt nahe – die Rache. Rachegelüste können sich gegen eine einzelne Person oder gegen ganze Gruppe oder Ideologien richten. So ist es möglich, dass ein Exemplar den Tod seines Mörders anstrebt, während ein anderes vom Zorn gegen Politiker oder Bewohner seines einstigen Elternhauses getrieben wird. Rachegeister folgen in jedem Fall dem Bestreben den Tod ihrer Ziele herbeizuführen. Kollateralschäden werden von einzelnen Exemplaren in Kauf genommen, lassen sich aber nicht als Eigenschaft verallgemeinern.

In den meisten Fällen töten Rachegeister durch gezielte Interaktion mit ihrer Umwelt. Sie sind aber in Einzelfällen auch dazu in der Lage die Herzen ihrer Opfer zum Stillstand zu zwingen.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Rachegeister lassen sich in vielen Fällen durch Sonnenlicht vertreiben. Wie Schicksalsgeister reagieren die verstorbenen Seelen aber auch auf Ängste, die sie im Leben in sich getragen haben.
Bannung Wie ein Schicksalsgeist lässt sich auch ein Rachegeist nicht gewaltsam bannen. Lediglich die Erfüllung seiner Aufgabe oder das Ablegen der Rachegefühle bannen den Geist aus dem Diesseits. So kann – auch wenn ich hier ausdrücklich keine Empfehlung ausspreche – der Tod des Ziels den Geist bannen. Empfehlenswerter aber eine zweifelsohne größere Herausforderung ist die Überzeugung des Rachegeistes, seine dunklen Ambitionen niederzulegen.

Schicksalsgeist
Entstehung Schicksalsgeister entstehen aus menschlichen Seelen, die zu Lebzeiten ihr Schicksal nicht erfüllen konnten, würde eine sachliche Definition dieser Exemplare lauten und zurecht stellt sich an dieser Stelle die Frage, wie die Entstehung eines solchen Wesens von einem so abstrakt-philosophischem Konzept wie dem Schicksal abhängig sein kann. Meine Nachforschungen haben mich zu dem Ergebnis geführt, dass der Verbleib der menschlichen Seele in der Welt der Lebenden in diesem Fall dadurch herbeigeführt wird, dass ein Mensch eine Pflicht nicht erfüllt hat, die er selbst als solche anerkannt hatte. Schicksalsgeister haben also noch eine Aufgabe zu erfüllen.
Aussehen In den meisten Fällen entspricht das Äußere der typisch geisterhaften und leicht transparenten Wesen dem Aussehen des Menschen im Moment seines Todes. Mir sind aber durchaus schon Exemplare begegnet, die das Äußere einer jüngeren Version ihrer selbst trugen. Hier besteht oft eine Verbindung zwischen der unerfüllten Aufgabe und dem Alter, in welchem der Geist erscheint.
Gefahrenpotenzial Dieser Punkt lässt sich für Schicksalsgeister nur äußerst schwierig beantworten. Denn während ich versichern kann, dass die meisten Exemplare friedlich und vollkommen ungefährlich sind, trifft diese Versicherung nicht restlos auf alle Schicksalsgeister zu. Das Gefahrenpotenzial steht in direkter Verbindung zu der unerfüllten Aufgabe des Geistes. So kann ein Geist mit eigentlich guten Motiven auch Schaden anrichten. Wirklich gefährlich werden Schicksalsgeister aber erst dann, wenn ihre Motive keine guten sind. Den so genannten Rachegeistern habe ich daher einen eigenen Abschnitt gewidmet.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Es sei angemerkt, dass die Verteidigung gegen die meisten Schicksalsgeister nicht notwendig sein wird. Eine effektive Möglichkeit besteht aber darin, sie mit Ängste aus ihren Lebzeiten zu konfrontieren.
Bannung Ein Schicksalsgeist wird durch seine unerfüllte Aufgabe an die Welt der Lebenden gebunden. Genauer hat er sich selbst an diese gebunden. Die Bindung wird in dem Augenblick gelöst, in welchem der Geist überzeugt ist, seine Pflicht erfüllt zu haben, oder diese nicht mehr erfüllen zu müssen. Eine Erfüllung seiner Aufgabe oder das Ablegen des Pflichtgefühls ermöglichen also eine Bannung.

Ein Schicksalsgeist kann somit nicht gewaltsam gebannt werden.



Geister nichtmenschlichen Ursprungs

Ausschnitte aus "Geistreiche Erkenntnisse" von Jack Griffiths:
Flaschengeist
Entstehung Flaschengeister zählen zu den künstlich gebundenen geisterhaften Entitäten und stellen kein Produkt menschlicher Seelen dar. Nach aktuellem Forschungsstand entstehen sie, wenn magische Energie, Willensimpulse und ein geeignetes Gefäß über längere Zeit hinweg in enger Wechselwirkung stehen.

In den meisten dokumentierten Fällen ist ihre Entstehung das Resultat gezielter magischer Handlungen, bei denen ein Gefäß – häufig eine Flasche, Ampulle oder ein versiegeltes Glas – dazu genutzt wird, eine immaterielle Präsenz zu binden. Diese Präsenz speist sich nicht aus einer Persönlichkeit, sondern aus der im Gefäß eingeschlossenen magischen Spannung selbst.

Besonders anfällig für die Bildung eines Flaschengeistes sind Behältnisse, die wiederholt mit Zaubern der Bindung, Bewahrung oder Kontrolle belegt wurden. Misslungene Rituale oder unvollständig formulierte Zauberanweisungen scheinen die Entstehung solcher Wesen zu begünstigen.
Aussehen Außerhalb ihres Gefäßes zeigen sich Flaschengeister nur selten in klarer Gestalt. Meist äußert sich ihre Präsenz als wirbelnder Nebel, schimmernder Rauch oder als verzerrtes Licht, das aus dem geöffneten Behältnis dringt.

Innerhalb des Gefäßes sind sie häufig als bewegliche Schatten oder flüssigkeitsähnliche Schlieren wahrnehmbar, die sich unabhängig vom physikalischen Zustand des Behältnisses bewegen. Bei längerer Bindung passt sich ihr Erscheinungsbild oft der Form des Gefäßes an.
Gefahrenpotenzial Das Gefahrenpotenzial eines Flaschengeistes ist stark von der Stabilität seiner Bindung abhängig. Solange das Gefäß intakt und die magische Versiegelung wirksam ist, geht von ihm nur geringe Gefahr aus.

Wird die Bindung jedoch beschädigt oder unkontrolliert gelöst, können Flaschengeister unberechenbar reagieren. Dokumentiert wurden aggressive Entladungen magischer Energie, mentale Beeinflussung sowie spontane Umweltveränderungen. Da Flaschengeister keinen eigenen moralischen Kompass besitzen, reagieren sie ausschließlich auf Impulse, Befehle oder Störungen ihrer Existenzbedingungen.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Die effektivste Abwehr besteht darin, das Gefäß nicht zu öffnen und bestehende Versiegelungen regelmäßig zu überprüfen. Schutzzauber, die auf Stabilisierung und Eindämmung ausgelegt sind, haben sich als deutlich wirksamer erwiesen als offensive Maßnahmen.

Ein direkter Angriff auf einen gebundenen Flaschengeist führt häufig zu einer Destabilisierung der Bindung und erhöht das Risiko einer unkontrollierten Freisetzung.
Bannung Eine Bannung eines Flaschengeistes ist nur möglich, indem entweder die magische Energie im Gefäß vollständig neutralisiert oder der Geist gezielt in ein anderes, stabileres Gefäß überführt wird.

Das bloße Zerstören des Behältnisses gilt als äußerst riskant und führte in der Vergangenheit mehrfach zu schweren magischen Zwischenfällen. Da Flaschengeister keine Seele besitzen, kann ihnen weder Einsicht vermittelt noch eine Aufgabe erfüllt werden. Ihre Existenz endet ausschließlich durch den Verlust der sie tragenden magischen Struktur.

Nachtalb
Entstehung Konkretes Wissen über die Entstehung von Nachtalben existiert bisher noch nicht. Basierend auf meinen Beobachtungen und historischen Aufzeichnungen stelle ich allerdings zwei Hypothesen zur Entstehung von Nachtalben auf:

1. Negative Energie: Nachtalben entstehen möglicherweise durch die Ansammlung negativer Energie an bestimmten Orten, die durch starke emotionale Ereignisse oder dunkle Magie verursacht wird. Diese Energie könnte sich mit der Zeit zu einem Nachtalb manifestieren.

2. Traumverbindungen: Eine andere meiner Theorien besagt, dass Nachtalben entstehen, wenn die Ängste und Albträume von Menschen starke Verbindungen zu einer geheimnisvollen magischen Ebene herstellen, aus der die Nachtalben hervorgehen.

Nach jahrelanger Forschung bin ich mir sicher, dass die Berufung eines Nachtalbs darin besteht, basierend auf dem Verursachen schlechter Träume ihre Opfer in den Wahnsinn und möglicherweise bis in den Suizid zu treiben.
Die Verbindung zwischen intensiven Emotionen, Albträumen und Nachtalben scheint ein vielversprechender Ansatz für zukünftige Studien zu sein.
Aussehen Einen Nachtalb zu entdecken hat sich im Laufe meiner Forschung als ein schwieriges Unterfangen entpuppt, allerdings gelang es mir erst vor kurzem, einen Nachtalb unbemerkt zu Gesicht zu bekommen: Nachtalben sind düstere Kreaturen, die kleinen, humanoiden Wesen mit einem schattenhaften Erscheinungsbild ähneln. Ihre Haut ist meist blass und wirkt durchscheinend, als ob sie aus Nebel oder Rauch bestehen würde. Die Boten von Albträumen haben lange, spindeldürre Arme und Beine, die sie geschickt nutzen, um sich lautlos durch die Dunkelheit zu bewegen.
Ihr Gesicht sticht mit leuchtenden, silbernen Augen hervor, die im Dunkeln funkeln und einen hypnotisierenden Effekt haben können. Nachtalben haben spitze Ohren und grellrote Augenringe, die ihre unheimliche Aura verstärken. Sie tragen oft zerrissene, schwarze Gewänder und verschwinden oft blitzschnell, sobald sie entdeckt werden.
Gefahr Nachtalben werden von vielen meiner Forscherkolleg*innen gerne unterschätzt. Für viele gelten Nachtalben meist als kleine koboldartige Wesen, die sich in der Nacht auf der Brust ihres Opfers niederlassen. Meist werden die mit vielen Albträumen einhergehenden Depressionen nicht ernst genug genommen. Das Hauptziel dieser Traumgeister ist es, sich von Albträumen und negativen Emotionen zu ernähren. Wenn ein Nachtalb in die Träume eines Menschen eindringt, kann er einen Albtraum verstärken und das Opfer in eine quälende Angst versetzen.
Nachtalben sind geschickte Tarnkünstler und haben die Fähigkeit, sich in den Schatten zu verstecken und unbemerkt in das Schlafzimmer ihrer Opfer einzudringen. Ihre bloße Anwesenheit kann zu Schlafparalyse führen, was es dem Opfer unmöglich macht, sich zu bewegen oder zu sprechen, während es den Albtraum durchlebt. Viele der Opfer werden in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten heimgesucht, bis sie sich selbst das Leben nehmen.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Im Laufe der Zeit habe ich einige Wege gefunden, um einen Nachtalb abzuwehren. Beispielsweise scheinen die meisten Nachtalben Baldrian zu verabscheuen, weswegen das Räuchern des Schlafplatzes mit Baldrian zu weitaus weniger Besuchen eines Nachtalbes sorgen kann. Ebenso hat auch ein Schlafzauber, der den Schlaf des Betroffenen absichert und verstärkt, einen positiven Effekt darauf, ob der Traumgeist erfolgreich ist oder nicht.
Bannung Es ist bemerkenswert, dass Nachtmahre in gewisser Weise als unsterblich betrachtet werden können. Basierend auf meinen bisherigen Beobachtungen und Quellenstudien scheinen einige dieser Wesen bereits seit Millionen von Jahren zu existieren. Obwohl sie durch extreme Gewalteinwirkung zerstört werden können, führt dies nicht zu ihrem endgültigen Tod. Stattdessen haben Nachtmahre die Fähigkeit, sich im Laufe der Zeit wieder zu regenerieren, obwohl dieser Prozess äußerst langwierig sein kann.
Es bleibt eine spannende Aufgabe für zukünftige Forschungen, die genauen Mechanismen hinter der Unsterblichkeit der Nachtmahre und die Auswirkungen des Vergessenwerdens weiter zu untersuchen. Die Gemeinschaft der Hexen und Zauberer könnte von einem besseren Verständnis dieser mysteriösen Wesen und ihrer Lebensweise profitieren. Fortlaufende Forschungen könnten uns auch dabei unterstützen, effektive Methoden zur Abwehr und Bannung von Nachtmahren zu entwickeln, um die Sicherheit von Zauberern und Hexen zu gewährleisten.

Poltergeist
Entstehung Die genaue Entstehung von Poltergeistern bleibt nach jahrhundertelanger Forschung immer noch ein Mysterium und ist Gegenstand vieler Theorien. Basierend auf meiner Forschung scheinen Poltergeister oft in Verbindung mit starken emotionalen Ausbrüchen und ungelösten Konflikten zu entstehen. Es wird vermutet, dass diese intensiven Emotionen eine Form von magischer Energie erzeugen, die sich in einem Ort oder sogar einer bestimmten Person manifestieren kann und den Poltergeist erschafft. Einen konkreten Beweis für diese Theorie gibt es bis jetzt jedoch noch nicht.
Aussehen Ähnlich wie bei herkömmlichen Geistern sind auch Poltergeister in der Regel blass aber weniger transparent. Es handelt sich jedoch meist um kleinere Gestalten, die maximal eine Größe von 1,50m erreichen. Seit dem Beginn der Erforschung von Poltergeistern, wurden bisher lediglich vier Poltergeister gesichtet, die weibliche Körperformen hatten.
Gefahr Poltergeister können für Menschen und ihre Umgebung potenziell gefährlich werden. Sie zeigen oft ein spielerisches, aber unvorhersehbares Verhalten, das zu Sachschäden und Verletzungen führen kann. Das Bewegen oder Herbeizaubern von Gegenständen kann Menschen verletzen oder Angst und Panik auslösen. Es wurde auch von Fällen berichtet, in denen Poltergeister aggressive Handlungen zeigten und Personen direkt bedrohten.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Die Abwehr von Poltergeistern erfordert besondere Vorsicht und Finesse. Bisher gibt es keine allgemein anerkannten Methoden, die für alle Fälle wirksam sind. Da Poltergeister oft mit starken Emotionen in Verbindung gebracht werden, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Lösung ungelöster Konflikte oder das Beruhigen der Emotionen der Betroffenen dazu beitragen kann, die Aktivitäten zu reduzieren. Zudem gilt der Poltergeist Peeves, der seit Jahrhunderten in Hogwarts sein Unwesen treibt, als Beispiel dafür, dass auch Poltergeister eine Respektperson haben können. Diese können ebenfalls eingesetzt werden, um den Poltergeist zumindest teilweise in Schach zu halten.
Bannung Trotz jahrelanger Forschung auf dem Gebiet der Poltergeister fanden weder ich noch andere meiner Forschungskolleg*innen einen Weg, um Poltergeister zu bannen, geschweige denn zu vertreiben.

Schutzgeist
Entstehung Schutzgeister stellen eine besondere Form geisterhafter Manifestationen dar, deren Ursprung sich nicht eindeutig einer einzelnen menschlichen Seele zuordnen lässt. Nach aktuellem Forschungsstand entstehen sie an Orten oder innerhalb von Gemeinschaften, in denen über einen langen Zeitraum hinweg ein ausgeprägter Wille zum Schutz anderer bestand. Ich beschreibe ihr Wesen wohl am treffendsten, wenn ich sie als Verdichtung der magischen Resonanzen dieses Schutzwillens bezeichne. Bei der Quelle ihrer Erschaffung handelt es sich nicht um spontane Ereignisse, sondern um einen schleichenden Prozess: Wiederholte Akte der Fürsorge, des Opfers und der bewussten Entscheidung, andere vor Gefahr zu bewahren, erzeugen besagte Resonanzen, die sich über Jahre oder Jahrzehnte verdichten und in der Manifestation eines Schutzgeistes gipfeln können.
Schutzgeister sind somit keine Überreste einzelner Persönlichkeiten, sondern das Echo kollektiver menschlicher Intentionen. Sie entstehen bevorzugt an Orten, die historisch als Zufluchtsstätten dienten, etwa alte Familienanwesen, Schutzräume, Klöster, Waisenhäuser oder Gebäuden, die wiederholt als Rückzugsort bei äußeren Bedrohungen fungierten.
Aussehen Das Erscheinungsbild eines Schutzgeistes ist selten klar umrissen. In den meisten bekannten und von mir beobachteten Fällen äußert sich seine Präsenz lediglich indirekt: als flackerndes Licht, spürbare Temperaturveränderungen oder ein Gefühl von Druck oder unangenehmer Stille. Ich kann aber auch von der Sichtung schemenhaft humanoider Schutzgeister berichten. In all diesen Fällen zeigt der Geist aber keine klaren Gesichtszüge, was sich damit erklären lässt, dass seine Existenz nicht auf eine Seele zurückzuführen ist.
Gefahr Von Schutzgeistern geht grundsätzlich keine bösartige Absicht aus. Ihr Wirken ist auf die Abwehr wahrgenommener Bedrohungen beschränkt und richtet sich ausschließlich gegen jene, die den vom Geist wahrgenommenen Schutzbereich verletzen.
Dennoch kann ich nur davor warnen, sie als ungefährlich abzutun. Schutzgeister sind in der Lage, durch begrenzte physische Einwirkung Unfälle zu provozieren, Wege zu blockieren oder Personen festzuhalten oder zurückzudrängen. In seltenen Fällen wurden Panikreaktionen oder Verletzungen als indirekte Folge ihres Wirkens dokumentiert.
Eine gezielte Tötungsabsicht konnte ich bislang bei keinem Schutzgeist feststellen.
Effektive Mittel
zur Abwehr
Auch in diesem Punkt sei eine Warnung ausgesprochen: Besonders aggressive Vertreibungsversuche haben sich als höchst kontraproduktiv erwiesen und den manifestierten Schutzwillen gestärkt statt geschwächt. Grundsätzlich sehe ich den geschicktesten Umgang mit einem Schutzgeist im Respektieren seines Schutzbereichs. Jeder von mir beobachtete Schutzgeist hat seine Aktivität auf ein Minimum reduziert, wenn Personen im Schutzbereich nicht als Bedrohung wahrgenommen wurden. Darin liegt auch der Grund dafür, dass Schutzgeister oft über lange Zeiträume gar nicht wahrgenommen oder entdeckt werden.
Einige Schutzgeister reagieren auf die klare Kommunikation der eigenen friedlichen Absichten.
Bannung Die Manifestation eines Schutzgeistes aus den magischen Resonanzen eines fortwährenden Schutzwillens lässt sich mit dem Echo dieses Schutzwillens vergleichen. Und dieser Vergleich hilft, die Möglichkeiten seiner Bannung zu verstehen. Ein Echo verstummt in einem bestimmten zeitlichen Abstand zu seiner Quelle. Wird ein Ort dauerhaft aufgegeben, verliert er seine Schutzfunktion oder wird die ihn tragende Gemeinschaft zerstört, nimmt auch die Manifestation des Schutzgeistes allmählich ab.
Der Vollständigkeit halber, muss auch die zweite Methode Erwähnung finden, auch wenn ich diese moralisch zutiefst verurteile und nicht für praxistauglich halte. Eine Alternative oder Beschleunigung des beschriebenen Prozesses lässt sich erreichen, indem man den Schutzort bewusst zerstört oder mit Grausamkeiten in einem Maße konfrontiert, die es vermag den manifestierten Schutzwillen zu brechen. Es sei auf den Abschnitt "Gefahr" verwiesen, der bereits beschreibt, dass ein solches Vorgehen zunächst mit dem erstarken des Geistes einhergehen kann.